Mittwoch, 17.03.2021

Gemeinsam für das Klima

Der grünen Lunge, unserem Wald, geht es schlecht! Allein in Deutschland sind seit 2018 über 120.000 Hektar Wald abgestorben. Für jeden gespendeten Euro wird im Rahmen der "Waldrekord-Woche" ein Baum gepflanzt.

Aktionspartner Plant-for-the-Planet sorgt dafür, dass auf einer festgelegten Fläche auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán der Wald gepflanzt wird - und pflegt die gespendeten Bäume, bis sie groß genug sind, um selbst weiter zu wachsen.

Der Ort ist dabei gar nicht so wichtig, denn überall auf der Welt speichern Bäume CO2 und das kommt wieder allen zu Gute.

Als Pflegeheime Riedel GmbH haben wir 141 € gespendet und damit einen Euro für jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter.

Baumurkunde

certificate-2.pdf
Dienstag, 12.01.2021

Impfungen in beiden Einrichtungen

Ganz unscheinbar standen Fahrzeuge des DRK vor unseren Einrichtungen. Für uns und unsere Bewohner/innen war damit nutzbringende und interessante Tage verbunden. Zwei Impfteams, jeweils bestehend aus einer Ärztin, einem MTA und einem Fahrer impften am 06.01.2021 im Haus am Kurpark 79 Senioren und 25 Mitarbeiter und am 12.01.2021 im Wohnpark Rohlfshagen 60 Sebioren und 45 Mitarbeiter.

In den Zeitungen, im Fernsehen, im Internet und im Radio wurde und wird viel über die Impfung diskutiert und auch wir hatten große Bedenken, den enormen administrativen Aufwand bewältigen zu können. Schließlich mussten bei fast allen Bewohnerinnen und Bewohnern die Einverständnisse der Betreuer oder Vollmachtsempfänger eingeholt werden. Da diese im Regelfall durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung koordiniert und per Post verschickt wurden, lagen am Tag vor der Impfung erst knapp fünfzig Prozent der Einwilligungen vor. In einem Kraftakt und Dank der hervorragenden Zuarbeit der Angehörigen und Betreuer konnten innerhalb eines Tages die restlichen Unterlagen eingeholt werden. An dieser Stelle ein dickes Dankeschön !!!

Die Impfung selbst war gar nicht so spannend und wie es sich gehört, wurde großer Wert auf die Freiwilligkeit und die Vollständigkeit der Unterlagen gelegt.
Die Statements der Bewohner/-innen sprechen für sich:
- "So ein Auflauf war hier schon lange nicht ... und so ein Remmidemmi erst recht nicht. Klasse!!!"
- "Das dauert ja nicht lange - ein Pieken und dann ist gut."
- "Ich habe einfach in die wunderschönen brauen Augen des jungen Mannes geschaut und dadurch gar nichts gemerkt."
- "Mir ist ein bissel maddelig, aber das wird schon wieder."
- "So ein kleiner Pieks. Da lohnt sich ja die ganze Aufregung gar nicht."
... und mit einem Augenzwinkern: "Ich bin doch schon so alt, dat lohnt sich doch nicht mehr."

Das Impfteam selbst war kompetent und überaus freundlich. Jede Frage fand ihre Antwort und trotz der langen Zeit und das ernormen Aufwands war es eine sehr gute Zusammenarbeit.

Dienstag, 29.12.2020

Deutschland krempelt die Ärmel hoch

Fast ein Jahr lang haben Forscherinnen und Forscher überall auf der Welt nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus gesucht. Bisher war das wirksamste Mittel, Abstand voneinander zu halten. Jetzt gibt es auch einen wirksamen Impfstoff. Die Medien überschlagen sich mit Informationen. Das für uns Relevante haben wir nachfolgend zusammengefasst.

Die Bundesregierung veröffentlichte eine detaillierte Priorisierung der Impffolge.
Danach werden zuerst geimpft:
-    die über 80-Jährigen
-    Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere und pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
-    Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten
-    Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Ansteckungsrisiko
-    Beschäftige in medizinischen Einrichtungen, die Kontakt zu Menschen mit hohem Risiko haben

Nach dieser Aufzählung sind wir auf jeden Fall dabei – sowohl unsere Bewohner/-innen, wie auch unser Personal. Wie es genau ablaufen wird, ist noch nicht ganz klar. Die Heime sollen von Impfteams angefahren werden, unser Personal soll laut Aussage der Kassenärztlichen Vereinigung in Impfzentren geimpft werden. In den Einrichtungen, die bereits geimpft wurden, sah die Wirklichkeit etwas anders aus – also bleiben wir gespannt.

Aktuell beschäftigen wir uns mit den Einverständniserklärungen.
Alle Bewohner/-innen müssen sich für oder gegen die Impfungen entscheiden. Hierfür wurden uns Formulare zur Verfügung gestellt. Wenn eine Betreuung oder eine Vollmacht vorliegt, hat der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) diese Unterlagen inklusive eines Rückumschlags an die betreffenden Personen verschickt. Wenn wir beim Ausfüllen behilflich sein können, wenden Sie sich bitte an uns. Je früher die Unterlagen vollständig sind, desto früher können die Impfteams unsere Einrichtungen besuchen.

Die Impfzentren haben bereits geöffnet und vergeben online unter www.impfen-sh.de Termine.

Die Kosten für die Coronaimpfung trägt in jedem Fall der Bund, die Kosten für den Betrieb der Impfzentren übernehmen die Länder gemeinsam mit den Krankenkassen.

Sobald uns weitere Informationen vorliegen, informieren wir.

Infopapier Impfzentrum

Infopapier_Impfzentren.pdf

Einwilligungserklärung

Einwilligungsbogen_Corona-Schutzimpfung_barrierearm.pdf

Aufklärungsblatt

201229_Aufklaerungsbogen_Betreuer_Land.pdf
Mittwoch, 23.12.2020

Neue Besuchs-Regeln

Aufgrund der gestiegenen Fallzahlen wurde vom Kreis Stormarn eine neue Allgemeinverfügung und damit ein grundsätzliches Betretungsverbot erlassen. Neben Ausnahmen für den notwendigen Betrieb werden auch für Besuche Ausnahmen zugelassen.

Folgende neue Besucherregeln treten ab sofort in Kraft.

1.    Pro Bewohner/-in ist der Besuch durch eine festgelegte Person gestattet. Diese eine Person darf von Besuch zu Besuch nicht wechseln, Absprachen innerhalb der Familie werden daher notwendig.

2.    Besuchspersonen müssen während der gesamten Aufenthaltsdauer eine FFP2-Maske ohne Atemventil tragen. (Wir stellen kostenlos eine Maske zur Verfügung.)

3.    Personen mit Atemwegserkrankungen ist der Besuch nicht gestattet.

4.    Die Besuchspersonen müssen vor dem Besuch einen tagesaktuellen negativen Test (Antigen-Schnelltest oder PCR-Test) nachweisen. Dieser Test liegt grundsätzlich in Eigeninitiative der Besuchsperson. Allerdings wird es aktuell schwierig sein, diesen Test über Hausärzte, bzw. Testzentren zu erhalten. Daher bieten wir zweimal täglich an, einen Antigen-Schnelltest kostenlos vor unseren Einrichtungen durchführen zu lassen.

Wir bedauern diese Einschränkungen sehr, sehen aber darin die einzige Möglichkeit, Besuche überhaupt zu ermöglichen.

Mittwoch, 13.05.2020

Temperatur-Screening-Terminal sorgt für Sicherheit

Unser „Haus am Kurpark“ hat nach fast sechs Wochen Schließzeit in diesen Tagen seine Türen für die Angehörigen wieder geöffnet. Die Pause diente dem Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner als Risikogruppe vor dem Corona-Virus. Die Angehörigen werden am Eingang von der neuesten Technik empfangen: mit Hilfe eines mobilen Bildschirms wird in Sekundenschnelle die Körpertemperatur der Gäste gemessen. Für uns steht der Schutz der Bewohner, seiner Mitarbeiter und der Angehörigen weiterhin im Mittelpunkt.

Für das berührungsfreie Temperatur-Screening-Terminal im „Haus am Kurpark“ sorgte die Firma Hikvision. Das aus dem chinesischen Hangzhou, einer Stadt in der Partnerprovinz Zhejiang des Landes Schleswig-Holstein, stammende und weltweit mit fast 50.000 Mitarbeitern agierende Unternehmen hatte in seiner deutschen Niederlassung Neu Isenburg über die Probleme des Wohnparks Rohlfshagen erfahren, die vor allem durch die Corona-Krise ausgelöst wurden. Mittlerweile sind in unserer Einrichtung sowohl die Bewohner als auch die Mitarbeiter allesamt wieder genesen.

Die Firma Hikvision war so sehr von unserer Arbeit und dem Umgang mit dem Corona-Virus angetan, dass sie dem Pflegeheim Riedel das moderne Gerät schenkte. Es ermöglicht eine Temperaturprüfung mit Zugangskontrolle, die ohne Berührung erfolgt. Die Premiere des Gerätes erlebte Peter Hartmann als erster Gast, der seine 73-jährige Ehefrau Waltraud im „Haus am Kurpark“ besuchte. Peter Hartmann ging nur an dem Gerät vorbei, schaute es kurz an und schon hatte es seine Körpertemperatur erfasst und gab grünes Licht für den Durchgang.

Die Temperaturmessung ist lediglich eine Momentaufnahme, die Daten werden nicht gespeichert. So ist auch der Datenschutz gewahrt. Der weltweit agierende Chef des Unternehmens Hikvision persönlich hatte die Entscheidung für die Schenkung getroffen. Und als feststand, dass am Mittwoch die ersten Besucher ins Haus am Kurpark zulassen wurden, hat sich noch am Dienstag ein Mitarbeiter aus Schleswig-Holstein, der als erster in Deutschland für Hikvision tätig war, ins Auto gesetzt und das Gerät noch in der Nacht aus Frankfurt nach Bad Oldesloe geholt.

Darüber freute sich auch Peter Hartmann, der mit seiner Frau Waltraud nach sechs Wochen mal wieder – mit ausreichend Sicherheitsabstand und Mund-Nasen-Schutz – am Tisch sitzen durfte. Jeder Angehörige darf derzeit die Bewohner im „Haus am Kurpark“ einmal täglich für höchstens zwanzig Minuten besuchen. Wir freuen uns mit den Bewohnern und ihren Angehörigen über den geregelten Beginn zur Rückkehr des sozialen Lebens, das sonst im Pflegeheim Riedel so ausgeprägt war. Vereinsamung ist für den Gesundheitszustand nicht förderlich.

Hintergrund:

Hikvision ist ein weltweit führender Anbieter von Sicherheitsprodukten und -lösungen. Mit seinem umfangreichen und hochqualifizierten Personal stellt Hikvision eine breite Auswahl an ganzheitlichen Produkten und Lösungen für ein weitreichendes Spektrum an vertikalen Märkten her. Zusätzlich zur Sicherheitsindustrie dehnt Hikvision seine Geschäftstätigkeit auf die Bereiche Smart Home Technologie, Industrieautomation und Automobilelektronik aus, um seine langfristige Zielsetzung zu erreichen. Die Produkte von Hikvision bieten außerdem leistungsstarke Business Intelligence für Endbenutzer, die einen effizienteren Betrieb und größeren kommerziellen Erfolg ermöglichen können.

Freitag, 08.05.2020

Das Corona-Virus hat unseren Wohnpark Rohlfshagen verlassen

Sehr gute Nachrichten gibt es aus unserem „Wohnpark Rohlfshagen“: Aktuell sind alle Bewohnerinnen und Bewohner negativ auf das Corona-Virus getestet. Wir alle sind dafür unendlich dankbar. Die Gedanken sind in diesen Tagen bei einer Mitarbeitern, die sich noch in häuslicher Quarantäne befindet und natürlich auch bei den Bewohnern, die in der Zeit der Corona-Pandemie in der Einrichtung verstarben.

Nach bangen Wochen und Tagen stellt sich damit langsam wieder Ruhe ein. Die Tagesabläufe nehmen wieder gewohnte Züge an alle warten darauf, dass sich endlich für Türen für ihre Angehörigen öffnen. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren, denn hier steht die Vernunft vor den Gefühlen. Für Besuche wird – wie in jedem anderen Senioren- und Pflegeheim auch – ein qualitativ hochwertiges Hygienekonzept erarbeitet und mit dem Gesundheitsamt abgestimmt. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Besucherregelungen, die einerseits die lang ersehnten zwischenmenschlichen Beziehungen pflegen, aber andererseits niemanden gefährden. Wann es genau so weit ist, erfahren die Angehörigen als erste.

Ohne die Ehepartner, Töchter, Söhne, Enkelkinder und Betreuer hätten wir es nicht geschafft. Als Hoffnungslosigkeit und Angst langsam die Oberhand gewannen, waren es die Worte der Angehörigen, die uns Kraft und Zuversicht gaben. Vielen Dank für diese einzigartige Unterstützung.  Die Auswirkungen der Corona-Krise haben alle noch nähergebracht, noch weiter zusammengeschweißt aber auch Sichtweisen und Wahrnehmungen positiv verändert.

Der Fokus liegt aktuell bei den wichtigen Dingen im Leben – der Liebe zu den Menschen, die Hilfe untereinander und dem Vertrauen darauf, auch Phasen wie diese zu überstehen. Wie es in jedem Pflegeheim üblich ist, werden Freud und Leid in den kommenden Monaten und Jahren wieder nah beieinander liegen. Es ist die Normalität, die alle wieder herbeisehnen – abseits COVID-19, einfach ganz normale Tage zu verbringen.

Freitag, 01.05.2020

Der Tod gehört zum Leben

Der Tod gehört zum Leben - diese fünf Worte sind so einfach daher gesprochen. Sie haben aber eine tiefgreifende, emotionale Bedeutung. Gerade Pflegeeinrichtungen, so auch wir in unserem „Wohnpark Rohlfshagen“, sind neben so unendlich vielen und schönen Erlebnissen mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern leider auch mit Sterben, Tod und Trauer konfrontiert – und das nicht nur in Zeiten der Corona-Infektionswelle, die auch uns seit Wochen mit voller Wucht erreicht hat. Wir sind sehr betroffen über den Tod der uns ans Herz gewachsenen Senioren und trauern gemeinsam mit ihren Angehörigen.

Die Menschen sterben heute selten zu Hause, sondern eher in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Die Gründe sind meistens lange Vorerkrankungen oder der Tod tritt plötzlich und völlig unerwartet ein. Und seit ein paar Wochen ist nun auch das Corona-Virus als mögliche Todesursache hinzugekommen. Dennoch haben wir mit breiter Brust den Kampf gegen den Virus aufgenommen.

So spüren wir aktuell einen zarten Lichtstrahl am Ende des dunklen Tunnels. Sieben von ehemals 58 Bewohnerinnen und Bewohnern sind noch positiv. Von ehemals 24 positiv getesteten Mitarbeiter/-innen sind aktuell noch 5 betroffen. Wir werden weiterhin alles unternehmen, um den restlichen positiv getesteten zur Genesung zu verhelfen.

Trotz dieser leicht positiven Zahlen sind wir sehr betroffen um den Verlust von 13 Bewohnerinnen und Bewohnern.

Durch den leider auftretenden Tod entstehen oftmals schwierige Situationen. Es sind Menschen, die den Pflegenden in der Zeit ihres Aufenthaltes durch eine umsichtige, persönliche Pflege sehr ans Herz gewachsen sind. Auch wenn unser Personal ihnen in den vergangenen Wochen nur in Schutzausrüstung begegnete, besteht auch weiterhin ein sehr inniges und persönliches Verhältnis.

Bis zum Ende kümmern wir uns neben der Versorgung der Sterbenden auch um die Linderung der Symptome zur Verbesserung der verbleibenden Lebensqualität. Das Lebensende wird im Sinne und auf Wunsch des Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen würdevoll gestaltet. Bei uns gibt es gute gewachsene Rituale, die einen würdevollen Abschied von den verstorbenen Bewohnern zum Inhalt haben – das gilt sowohl für die Begleitung der Angehörigen als auch für unser Personal beim Umgang mit ihrer Trauer.

Freitag, 24.04.2020

Einfach nur "DANKE"

Die zurückliegenden Wochen und Tage in unserem „Wohnpark Rohlfshagen“ verlaufen sowohl bei unseren Bewohner/-innen als auch bei unserem Personal sehr emotional. Freud und Leid liegen in Zeiten der Corona-Krise auch bei uns weiterhin dicht beieinander. Wir alle sind ebenso berührt wie auch dankbar von so herzlichen Zuneigungen vieler Menschen in unserem Umfeld. Das geschieht in einer vielfältigen Form, wie wir es uns zuvor nicht erträumt hätten. Das ist für uns alle eine große Unterstützung in dieser schweren Zeit. Wir sind durch diese herzlichen Reaktionen nicht nur überwältigt, sondern auch motiviert, weiterhin den Kampf gegen das Virus zu führen.


Lassen Sie uns nur einige Beispiele der herzlichen Zuneigungen unserer Mitmenschen aufzeigen. Wir freuen uns über den aufmunternden Zuspruch unserer Angehörigen. Ein ermutigender Anruf, ein persönliches Gespräch oder ein digitaler Kontakt – wir spüren den großen Rückhalt und sind dafür ausgesprochen dankbar. Die Angehörigen backen leckere Kuchen, sorgen für Süßigkeiten oder motivieren ihre Lieben aber auch uns auf unterschiedliche Art und Weise. Das tut so gut!

Es sind die Gesten, die unseren Alltag aufwerten. So überraschte uns das „Blumenhaus Hugo“ mit 100 bunten Tulpen, die jetzt auf den Tischen in den Zimmern blühen. Sie sorgen den nötigen Farbkleks im Alltag. Umliegende Pflegeeinrichtungen aber auch unsere Lieferanten fühlen in der Krise mit uns, bieten wertvolle Hilfe an oder schicken kleine Präsente, die den Tag noch heller werden lassen. Selbst die Sonne gibt ihr Bestes und versucht die trüben Tage zu erhellen. Für eine ausgesprochen geschmackvolle Abwechslung sorgte die „Speisenwerft bei Tim Mälzer“, die für unsere Mitarbeiter/-innen gekocht hat. Einhundert Portionen Nudeln mit Bolognese, die Hälfte als vegetarische Variante, sorgen nicht nur für Kulinarik, sondern motivieren ebenfalls, weiterzumachen.

Früher dachten wir, die Superhelden aus den Comics tragen ein rotes „S“ auf der Brust, fliegen durch die Luft und haben Bärenkräfte. Heute wissen wir wer die wahren Helden sind. Großes Lob verdienen daher all unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denn sie leben ihren Beruf ausgesprochen pflichtbewusst mit hohem Anspruch. Der schier aufopfernde Idealismus ist herausragend und selbstlos. Dabei kommt die Liebe innerhalb der Einrichtung den Bewohnerinnen und Bewohnern sehr zu gute.

Und auch die Schleswig-Holsteinische Landesregierung ist bei uns: Sie hat unserem „Wohnpark Rohlfshagen“ als sicherlich symbolisch gemeinten Akt ein großes Hilfspaket mit jeglicher Schutzausrüstung geschickt. Darüber freuen wir uns sehr, obgleich wir in unserer Einrichtung weit ausreichende Schutzausrüstung vorrätig haben. Das zuständige Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren mit Minister Dr. Heiner Garg an der Spitze hat uns ebenfalls jegliche Unterstützung im Kampf gegen das Corona-Virus zugesagt. Auch wenn wir vor Ort die Arbeit leisten und uns von Tag zu Tag kämpfen, ist es gut zu wissen, dass jemand hinter uns steht.

Wir alle sind in dieser schweren Zeit überwältigt von so viel Hilfe und Zuspruch. Wir sind allen Menschen, die uns unterstützen und an uns denken, zu Dank verpflichtet und würden gern jeden persönlich herzlich in unsere Arme nehmen. Fühlen Sie sich herzlich gedrückt und bleiben Sie gesund!

Freitag, 17.04.2020

Gemeinsam gegen Corona

Es ist ausgesprochen bedauerlich, dass das Corona-Virus unseren Wohnpark Rohlfshagen in Rümpel mit so einer Vehemenz getroffen hat. Doch mit fortschreitender Pandemie ist leider auch die Infektion unserer Bewohner und unserer Mitarbeiter in der Pflegelandschaft nichts Außergewöhnliches mehr. Gemeinsam tun wir alles, um das Corona-Virus angemessen unter Kontrolle zu halten.

Wir sind dankbar und sehr stolz auf unsere Mitarbeiter. Sie stehen unseren Bewohnern und ihren Angehörigen auch in diesen schwierigen Zeiten mit Herz, Fachverstand und großartigem Engagement zur Seite – getreu unserem Motto „Pflege von Mensch zu Mensch“. Zudem gehen sie diszipliniert und konsequent mit den aufgezeigten Hygienevorgaben um. Wir danken den Angehörigen für viele positive Rückmeldungen, so manchem Trost und das angebotene Engagement. Wir danken den Senioreneinrichtungen in der Umgebung für die angebotene Hilfe und den Ärzten, dem Kreis Stormarn, den Gesundheitsbehörden und den sozialen Diensten in den Krankenhäusern für die hervorragende Zusammenarbeit. Danke auch den Medien für die faire
Berichterstattung. Alles zusammen hat uns sehr ermutigt.

Mit dem heutigen Tag sind 58 der zusammen 67 Bewohner und 24 der knapp 60 Mitarbeiter im Wohnpark Rohlfshagen positiv auf das Virus getestet worden. Zusammen sind bisher über 160 Abstriche gemacht worden, um immer wieder neue oder auch schon abgeklungene Infektionen nachzuweisen.

Über die Ereignisse sind wir sehr traurig und auf der anderen Seite dankbar, dass unser „Haus am Kurpark“ in Bad Oldesloe aktuell nicht betroffen ist.

Freitag, 27.03.2020

STRIKTES BESUCHSVERBOT

Das Ministeriuem für Soziales, Gesundheit, Jugend, Fmilie und Senioren hat einen so genannten "Protection-Plan" herausgegeben.

Die darin enthaltenen Vorgaben enthalten u.a. ein striktes Besuchsverbot und die Empfehlung, dass auch Bewohner/innen selbst dringend darauf verzichten sollen, die Einrichtungen zu verlassen und außerhalb Kontakte zu suchen. (Sie gefährden nicht nur ihre eigene Gesundheit, sondern auch die anderen Bewohner/innen und unser Personal.

Um eine weitere Verbreitung des Virus einzudämmen und unser Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten, helfen auch Sie als Angehörige, Bnetreuer und Freunde bitte dabei. Halten Sie sich unbedingt an die Vorgaben der Regierung!

Da gewohnte Abläufe, Besuche und Handreichungen gerade nicht möglich sind, nutzen Sie Alternativen, um für Ihre Angehörigen da zu sein.

Rufen Sie unsere Bewohner/-innen an, schreiben Sie Briefe und Postkarten oder eine E-Mail an uns und wir geben diese weiter.
Jeder freut sich über Worte der Zuversicht oder eine Zeichnung der Enkelkinder.

  • Jobangebot in Bad Oldesloe und Rümpel

    Helfer/-in in der Pflege (m/w/d)

    Für unser „Haus am Kurpark“ in Bad Oldesloe und unseren „Wohnpark Rohlfshagen“ suchen wir ab sofort oder zu einem... mehr
  • Jobangebot in Rümpel

    Betreuungskraft (m/w/d) (gem. § 53c SGB XI)

    Für unseren „Wohnpark Rohlfshagen“ suchen wir ab sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt eine zusätzliche... mehr
  • Jobangebot in Bad Oldesloe und Rümpel

    Pflegefachkraft (m/w/d)

    Für unser „Haus am Kurpark“ in Bad Oldesloe und unseren „Wohnpark Rohlfshagen“ suchen wir ab sofort oder zu einem... mehr
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